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Friaul

Das Friaul Italien, noch unerforscht vom Töffclub, 17. – 20. September 2020

 

Am Donnerstagmorgen starteten wir um 08.00 Uhr die Reise ins Friaul, ein Gebiet, welches noch keine Quarantäne ausgeschrieben wurde. Wir fuhren durch das Toggenburg, über die Wasserfluh nach Hundwil zum Kaffee. Von da aus nach Feldkirch in Österreich auf den Arlbergpass. In St. Jakob gab es dann für alle Verpflegung, auch für unsere Maschinen. Danach ging es über Innsbruck bis zum Brenner auf der Autobahn weiter. Für den Pass aber nahmen wir die alte Strasse bis nach Sterzingen, dann ins Tal nach Bruneck und schlussendlich nach Toblach ins Alpenhotel.

 

          

 

Der Ausblick vom Hotel und aus jedem Zimmer, einfach bei jeder Tageszeit traumhaft

 

Den zweiten Tag starteten wir mit den Karnischen Alpen und kamen vom Norden ins Friaul. Da stiessen wir auf eine Sperrung des Passo Pramollo wegen Alpabzug. Die Umfahrung dieses Passes hätte uns bis 90km Umweg bedeutet, doch der Alphirt sagte uns, dass sie in 15 Minuten unten seien, also 3 Stunden früher, welch ein Glück für uns. Dafür fuhren wir den Pass sehr sorgfältig und überführen hunderte von gelegten Pizzen der Kühe. Die nachfolgenden Täler rund um den breiten Fluss Tagliamento waren sehr eindrücklich.

 

            

 

Ein Gruppenbild beim Kaffee- und Fotohalt, mitten im Friaul

 

Am zweiten Tag durchquerten wir das Friaul mit seinen kleinen engen Pässen und stiessen auch da wieder auf ein gesperrtes Tal, welches uns einen grossen Umweg bereiten würde. Eine einheimische Fahrerin teilte uns mit, dass in 10 Minuten geöffnet wird. Super, sie hat uns gerettet. Der eindrücklichste Pass war der Passo Rest, den die Italiener als Hausstrecke benützten und feststellen mussten, dass die Zürcher genauso schnell fahren können. Einen Abstecher zu den drei Zinnen bildeten den Tagesabschluss.

 

            

 

Ein Bild von der Fahrkamera, die Strassen waren nicht immer optimal

 

Nun hiess es schon wieder dem Friaul Ciao zu sagen. Das Hotel war einfach Spitze, kulinarisch, wie auch vom Standort her. Wir hätten es noch viel länger ausgehalten. Der Heimweg führte über den Jaufenpass, dem Ofenpass mit Mittagshalt und dem Flüelapass bis nach Davos. Es lief zügig bis nach Landquart, dann über die Luzisteig bis nach Trübbach, wo wir die Autobahn bis nach Hause ansteuerten. Das Friaul ist traumhaft schön, kulinarisch super und die Leute voll Töffahrerfreundlich.

 

 

                                               Dario Casa

 

 

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